Mittwoch 04. November 2026
Heute ging es von der südlichen Karibikküste an die nördlich. Von der Grenze zu Panama an die Grenze zu Nicaragua, vorbei an Feldern voller Maniok, Ananas und Maracuja, Plantagen voll von Bananen und Kokosnüssen. Durch eine grüne Landschaft direkt nach Limon, wo es auf ein Boot geht das zur Lodge fährt

Die Pflicht zum Tragen einer Schwimmweste erschließt sich mir nicht… Der Fluss ist nicht tief genug als das die Schraube des Motors komplett im Wasser versinken könnte… 🫣
Ich bin heil angekommen bei 38°C und 91% Luftfeuchtigkeit 🥵…
Mit dem Boot geht es dann noch ins Städtchen Tortuguero,…

… wo es eine Kokusnuss zum trinken gibt, besser als Froschwasser ( Ingwer Limonade ) aber … nicht zwingend mein Geschmack.

Dann geht es auch schon bald über den Strand zurück zur Lodge, immer auf der Suche nach winzigen, gerade geschlüpft Schildkröte, den es ist gerde die richtige Jahreszeit und auch Tageszeit ( Dämmerung).

Verlassene Nester gibt es schon viele. Man findet viele Schalen. Die Schalen sind aber nicht hart wie man es von Eiern erwartet. Sie sind weich 🤔 das müssen sie auch sein. Die Mutter Schildkröte gräbt ein bis zu 80cm tiefes Loch und lässt die Eier dann vom Rand her herunter fallen, ehe sie das Loch wieder verschließt. Zudem kann über die weiche Schale Feuchtigkeit aus der Umgebung aufgenommen werden.

Spuren im Sand

Nur eine von 1000 geschlüpften Schildkröten schafft den Weg ins offene Meer. Diese hier hat es leider nicht geschafft.
Der Tag schließt mit mehreren Stromausfällen und einer Nachtwanderung ( davon morgen mehr)
